Freitag, 24. Juni 2016

All the bright places ~ Rezension

Titel: All the bright places
Deutscher Titel: All die verdammt perfekten Tage
Autor: Jennifer Niven
Verlag: Penguin
Seitenanzahl: 378
Preis: 9,60 (D - Taschenbuch)
ISBN: 978-0141357034

Inhalt:
Theodore Finch wants to take his own life.
Violet Markey is devastated by her sister´s death.
They meet on the ledge of the School bell Tower, and so their story begins.
It´s only together they can be themselves...

But, as Violet´s world grows, Finch´s begins to shrink. How far will Violet go to save the boy she has come to love?
Meinung:
Als ich das Buch in der Buchhandlung gesehen habe und mir den Inhalt durchgelesen habe, war ich von Anfang an ziemlich hin und weg und hätte das Buch am liebsten sofort begonnen. Jedoch habe dann davor noch andere Bücher gelesen.

Als ich dann endlich mit ,,All the bright places" begonnen habe, hatte ich anfangs sehr hohe Erwartungen an das Buch und war einfach nur auf die Geschichte und deren Charaktere gespannt. Anfangs hat mich das Buch auch ziemlich sofort abgeholt und mitgerissen, diese Euphorie beim Lesen hielt jedoch nicht die ganze Zeit an. Ab einem gewissen Zeitpunkt, begann sich die Handlung zu ziehen und auch die Lesefreude verschwand. Gegen Ende jedoch nahm dies nochmal einen Aufschwung und die Geschichte ließ sich, abgesehen von einem größeren Teil in der Mitte, flüssig lesen und man hatte Freude diese zu lesen. Den Ausgang der Handlung konnte ich ab einem gewissen Zeitpunkt schon erahnen und meine Vermutung wurde dann auch bestätigt, was die Spannung und auch die Emotionen beim Lesen, welche dadurch wohl erreicht hätten sollen, vermindert oder gar komplett verhindert.

Die einzelnen Kapitel sind immer aus unterschiedlichen Kapiteln geschrieben, nämlich aus der von Violet und Theodor, genannt Finch. Es war interessant die Geschichte aus der Perspektive zweier handelnden Personen zu lesen, jedoch haben die teils schnellen Perspektivenwechsel dafür gesorgt, dass sich das Buch nicht ganz so flüssig hat lesen lassen, da man öfters mal schnell zwischen der Sichtweise von Violet und Finch umdenken musste. Zu Violet konnte ich beim Lesen eine ziemlich gute Verbindung aufbauen und auch einigermaßen nachfühlen was sie sich gedacht oder warum sie so gehandelt hat und im allgemeinen finde ich sie einen tollen Charakter. Zu Finch jedoch konnte ich, obwohl man viel aus seiner Sicht zu lesen bekommen hat, keine richtige Bindung aufbauen. Vielleicht mag es daran liegen, dass man sich als weiblicher Leser besser mit weiblichen Charakteren identifizieren kann, jedoch war es bei Finch einfach so, dass mir das aufbauen einer Bindung auch einfach durch sein ,,schräges Handeln" schwer fiel, was jetzt aber keine direkte Kritik am Charakter selbst sein soll. Er ist einfach ein besonderer Protagonist.

Violet und Finch schreiben sich in ,,All the bright places" viele Nachrichten, in welchen in welchen sie aus Büchern zitieren und diese Zitate für sie einfach etwas ganz besonderes sind und ihre Bindung zueinander stärken. Als außenstehender Leser fiel es einfach oft schwer diese emotionale Bedeutung dieser Zitate zu verstehen und nachempfinden zu können.
Trotzdem muss ich sagen, dass die Charaktere selbst, zumindest Violet und Finch, sehr spezielle und außergewöhnliche Charaktere sind und so ist auch ihre Beziehung zueinander. Dieses Besondere reißt bei dem Buch, meiner Meinung nach, einfach noch einiges raus.

Fazit:
,,All the bright places" - Ein Buch, welches meine Erwartungen erfüllte, aber dann irgendwie auch wieder nicht. Trotz einiger Schwierigkeiten und Sachen die ich bemängeln würde, finde ich, dass die Nachricht der Autorin rübergekommen ist und sie diese mit der Geschichte gut verpackt hat. Deshalb bekommt das Buch von mir
3,5 von 5 Sternen

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