Dienstag, 8. August 2017

The Amateurs - Wer zuletzt stirbt ~ Rezension

Titel: The Amateurs - Wer zuletzt stirbt
Autor: Sara Shepard
Verlag: cbt Verlag
Seitenanzahl: 380 Seiten
Preis: 9,99 (D) 10,30 (A)
ISBN: 978-3570311301

Inhalt:
Aerin ist elf, als ihre ältere Schwester Helena verschwindet.
Sechs Jahre später wird der Fall wieder zu den Akten gelegt.
Doch Aerin gibt nicht auf.
Gemeinsam mit drei Gleichaltrigen, Seneca, Maddox und Bret, macht sie sich auf die Suche nach Helenas Mörder. 
Je näher sie dem Täter kommen, desto schockierender werden die Enthüllungen...

Meinung:
Ich habe vor diesem Buch schon andere Bücher von Sara Shepard gelesen und die "Lying Game" Reihe zählt auf jeden Fall zu meinen Lieblingsbüchern. Dies wird auch der Grund gewesen sein, weshalb ich schon total gespannt auf "The Amateurs" war und auch einige Erwartungen an das Buch hatte, welche jedoch nicht ganz erfüllt wurden.
Mittlerweile kann ich sagen, dass alle Sara Shepard Bücher ein gewisses, gemeinsames Muster aufweisen, so war es auch bei diesem, jedoch hat mir das "gewisse Etwas" gefehlt, dass die Geschichte zu etwas besonderem gemacht hätte.

Die Geschichte wird aus der Sicht der vier Hauptcharakteren erzählt und wechselt somit von Kapitel zu Kapitel die Sicht. Dies ist einerseits interessant zu lesen, andererseits war es durch diese ganzen, teils sehr abrupten Sprünge oftmals sehr verwirrend, vor allem zu Beginn des Buches war dies ziemlich auffällig.
Neben den vier Protagonisten kamen noch etliche andere Charaktere vor und in meinen Augen gingen viele dadurch unter und auch Seneca, Aerin, Maddox und Bret wurden für meinen Geschmack zu wenig beschrieben, so dass es schwer fiel sich in diese hineinzuversetzen und deren Handeln nachvollziehen zu können. 
Dies könnte auch der Grund sein, weshalb viele Szenen und Taten für mich absolut nicht nachvollziehbar waren und für mich persönlich überhaupt nichts für die Story getan haben.
Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits war, dass es öfters sehr abrupte Orts- und Szenenwechsel gab, welche den Lesefluss teils sehr gestört haben.

Den Schreibstil kann ich wiederum nur hochloben! Total flüssig und locker, was das Lesen sehr angenehm macht. Die Sprache ist nicht kompliziert und sehr einfach, dies ist jedoch keine Kritik, sondern dadurch wurde man beim Lesen nicht durch total komplizierte Sätze aufgehalten.

Die ersten zwei Drittel des Buches haben sich hier und da etwas gezogen und mir viel es anfangs schwer in die Geschichte hineinzukommen, trotz des Schreibstils, das letzte Drittel hat jedoch sehr viel herausgeholt und war noch einmal total spannend! Vor allem die Auflösung am Schluss, welche ein richtiger Knall war und ich nie mit dieser gerechnet hätte. Im Nachhinein betrachtet, ergibt aber alles einen Sinn und vieles, was mir seltsam vorkam, hat sich dadurch erklärt.

Fazit:
"The Amateurs" ist im Gesamten das schwächste Buch, das ich bisher von Sara Shepard gelesen habe, das letzte Drittel hat aber einiges herausgerissen, denn dieses war wirklich gut und spannend, was Lust auf Band 2 gemacht hat. Dennoch bekommt das Bucht von mir nur 3 von 5 Herzen und ich hoffe, dass mir Teil 2 beser gefallen wird.
3 von 5 Sternen



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